IGeL-Leistungen

Besenreiserbehandlung

Besenreiser und retikuläre Varizen sind kosmetisch störend, haben aber keinen Krankheitswert.

Zur Beseitigung dieser, sehr oberflächlich unter der Haut liegenden Venen gibt es verschiedene Verfahren (Laser, Diathermie, Sklerosierung). Wir bevorzugen das Verödungsverfahren (Sklerosierung), da wir glauben, damit bessere Ergebnisse zu erzielen.

Bei der Verödung von Besenreisern wird mit einer äußerst feinen Nadel ein Medikament in die Gefäßveränderungen gespritzt, so dass diese durch die Verdrängung des Blutes und das Auslösen einer Entzündungsreaktion verschwinden. Die Behandlung ist fast schmerzfrei Komplikationen sind extrem selten.

Die Kosten für diese Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenversicherungsträgern nicht übernommen, so dass diese "individuelle Gesundheits-Leistung" (iGeL) vom Patienten selbst bezahlt werden muss.

Da Besenreiser gelegentlich auch äußeres Zeichen einer Venenerkrankung sein können, führen wir vor der Behandlung immer eine Gefäßultraschall-Untersuchung durch, um Veränderungen mit Krankheitswert auszuschließen.

Dauer der Behandlung

Kleinere Befunde entfernen wir in einer Sitzung, bei größeren Befunden sind oft mehrere Termine notwendig, die meist im Abstand einer Woche erfolgen. Die Behandlung selbst dauert wenige Minuten.

Nachbehandlung

Bei kleineren Befunden wird nach der Sklerosierung ein leichter Kompressionsverband für 1-2 Tage angelegt. Sind mehrere Sitzungen notwendig, empfehlen wir meist das Tragen eines medizinischen Kompressionsstrumpfes bis zum Ende der Behandlung zur Verbesserung des kosmetischen Ergebnisses.

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gefaesschirurgie@mvzmh.de
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Fax 0208 40920669

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